Nussbrot nach Mamas Rezept

Nussbrot

Hier nun mein 3. und letztes Rezept vom Post aus meiner Küche-Tausch, der diesmal ganz unter dem Motto Kindheitserinnerungen stand.

Oft sind es ja die ganz einfachen, vertrauten Dinge, die die schönsten Gefühle hervorrufen. So wie dieses Nussbrot nach Mamas Rezept. Obwohl der Bäcker gleich vis-à-vis ist, hat meine Mama ab und zu selbst geknetet. Und dann schmeckte es natürlich immer besonders gut! :-)

Nussbrot Zutaten

Für 2 kleine Laibe (je etwa 450 g): ½ Würfel Germ zerbröseln und mit ½ TL Zucker in 370 ml lauwarmem Wasser auflösen.

25 dag Roggenmehl, 25 dag griffiges Weizenmehl, ½ EL Salz und eine gute Hand voll Nüsse in eine Schüssel geben und mit der Flüssigkeit per Knethaken so lange mixen bis eine homogene Masse entsteht. Am Schluss eventuell auch noch auf der bemehlten Fläche ordentlich durchkneten. Teig halbieren und für etwa 30 Minuten an einem warmen Platz gehen lassen.

Inzwischen das Backrohr auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann noch einmal kräftig durchkneten und kurz gehen lassen – die Oberfläche muss nicht ganz glatt sein, denn durch Falten und Unebenheiten wird das Brot besonders knusprig. Die beiden Laibe ohne weiteres Kneten auf der mittleren Schiene für 30 bis 35 Minuten backen.

Mein Tipp: Wir essen meist einen Laib sofort und frieren den zweiten kurzfristig ein. Wenn wir dann frisches Brot zum Frühstück wollen, nehmen wir einfach den Laib am Vorabend heraus und lassen ihn auftauen.

Gutes Gelingen!

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Nussbrot

Gugelhupf nach Omas Rezept

Gugelhupf

Hier nun mein Rezept zum Gugelhupf, den ich ins Packerl voller Kindheitserinnerungen gesteckt habe. Gugelhupf gibts bei uns ja ganz oft. Wenn man genau schaut, kann man ihn zum Beispiel hier und hier entdecken. :) Das Rezept ist schlicht und schnell zubereitet. Und stammt von meiner Oma. Mama bäckt ihn heute noch gerne, vor allem, weil binnen Kürze ein wunderbarer Duft durchs Haus zieht.

Für meinen Post aus meiner Küche-Tausch hab ich eine mittelgroße Form genommen und zusätzlich ein paar Mini-Gugels gebacken. Die sehen im wahrsten Sinne des Worte zum Anbeißen aus und waren für die beiden Töchter meiner Tauschpartnerin bestimmt.

Gugelhupf Zutaten

Zutaten

4 Eier
250 g Staubzucker
1/2 Zitrone
1/8 l Öl (geschmacksneutrales Pflanzenöl!)
1/8 l Wasser
250 g Mehl
1/2 Packerl Backpulver
Kakao nach Geschmack

Zubereitung

Backrohr auf 200°C vorheizen. 4 Eier trennen. Eiklar zu Schnee schlagen und für später zur Seite stellen.

250 g Staubzucker mit den 4 Eidottern und dem Saft einer halben Zitrone cremig mixen. Dann 1/8 l Öl,
1/8 l Wasser, 250 g Mehl und 1/2 Packerl Backpulver dazu und weitermixen. Zum Schluss den Eischnee mit einer Teigspachtel vorsichtig unterheben.

Gugelhupf

Etwa ein Viertel des Teiges mit Kakao färben und aromatisieren – je nach Geschmack.

Die Gugelhupfform mit Butter (keine Margarine!) einfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl ausstauben. Zuerst einen Teil der hellen Masse einfüllen, dann mit der dunklen Masse marmorieren und mit dem Rest der hellen Masse abschließen.

Circa 30 Minuten backen – bis der Teig Farbe angenommen hat und er nicht mehr am Stäbchen kleben bleibt.

Gugelhupf
Gugelhupf

Gutes Gelingen!

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TIPP: Ich backe mit dieser Masse auch meine Osterlämmchen. Die Menge reicht für 2 Lämmchen und einen Osterhasen. Ich lasse meist den Kakao weg, hab aber auch schon mal ein “Schwarzes Schaf” gebacken. ;-)

Osterlamm

Candid Moments feiert 1. Blog-Geburtstag

New Office

Heute vor genau einem Jahr ging mein allererster Blog-Beitrag online (>> hier nachlesen)! Zeit, Euch einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren, nämlich einen Blick auf meinen nigelnagelneuen Arbeitsplatz. Hier ist meine kleine, feine Ideenwerkstatt, meine kreative Werkstätte, der Ort, an dem ich viel Zeit verbringe, an dem ich mich wohl fühle und meine kleine Welt meiner Familie, meinen Freunden und meinen lieben Leserinnen und Lesern ein Stückchen näher bringe.

New Office

Nigelnagelneu deshalb, weil wir am Osterwochenende fleißig waren und das Büro meines Göttergatten umgestaltet und einen Arbeitsbereich für mich geschaffen haben.

New Office

Was ist sonst alles passiert im letzten Jahr? Ich habe viele Rezepte ausprobiert, Post aus meiner Küche verschickt, Früchte geerntet, Familie und Freunde besucht, New York entdeckt, eine ganz wunderbar-romantische Hochzeit mit meiner Kamera begleitet, unsere Katzen in den unterschiedlichsten Posen überrascht und bin viel unterwegs gewesen.

New Office

Was mich besonders freut? Durch meinen Blog, über Facebook, Twitter und Bloglovin´ bekomme ich immer wieder Feedback auf meine Bilder. Der Austausch mit meinen Leserinnen und Lesern, mit anderen Bloggerinnen und Bloggern inspiriert und spornt an, immer wieder Neues zu schaffen, sich weiter zu entwicklen und zu verbessern. Und das macht mir Spaß! Danke dafür :)

New Office

Die duftig-frühlingshaften Tulpen hab ich übrigens von meiner lieben Tante bekommen. Die lassen beinahe das klirrend kalte Wetter vorm Fenster vergessen ;-)

Danke, Ihr Lieben!
Ich freue mich über jede einzelne Rückmeldung!

New Office

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Meine liebe Familie

Heute gibts wieder mal ein paar Schnappschüsse von meiner lieben Cousine Martina und ihren beiden süßen Töchtern, meinem Patenkind Johanna und Valentina.

Johanna und Martina
Johanna und ValentinaJohanna und Valentina
Johanna und ValentinaJohanna und ValentinaValentina
Johanna

Gitterkuchen nach Omas Rezept

Gitterkuchen nach Omas Rezept

Hier kommt auch schon das erste Rezept aus meinem Paket, voll mit Kindheitserinnerungen: Omas Gitterkuchen. Meine Oma, also die Mama meines Papas, war auch Fotografin. Genauso wie mein Papa – und jetzt auch ich :) Man könnte fast meinen, es liegt in den Genen. Was sie wohl zu der Fotodokumentation “ihres” Gitterkuchens sagen würde? Ich glaub, es würd ihr gefallen!

Also los gehts mit den Zutaten. Traditionsgemäß wurde der Gitterkuchen meiner Oma immer am Blech gebacken. Ich habe allerdings die Mengenangaben halbiert, da mir die runde Form für den Tausch ganz gut gefiel. Die Maße reichen für eine große Quicheform oder – wie in meinem Fall – für eine mittelgroße und eine kleine Form. Wer den Kuchen lieber am Blech bäckt, verdoppelt einfach die Mengenangaben.

Praktisch: Für dieses Rezept braucht man nicht mal den Mixer aus dem Schrank zu holen, denn hier wird alles per Hand geknetet!

Zutaten für Gitterkuchen

Der Mürbteig

30 dag glattes Mehl
1/2 Packerl Backpulver
15 dag Staubzucker
15 dag weiche Butter
1 Ei
1/2 Packerl Vanillezucker
etwa 1/2 TL Zimt (je nach nach Geschmack)
etwas Salz
ca. 3 Löffel Milch

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Laut Original-Rezept gehört auch noch ein Schuss Rum in den Teig – den hab ich aber weggelassen. Das ist nix für meine schwangere Tauschpartnerin und ihre Töchter. :)

Gitterkuchen nach Omas Rezept

Während der Teig nun Zeit zum Rasten hat, gehts ans Zubereiten der Fülle. Ich habe insgesamt 5 eher kleine Äpfel genommen. Schälen, fein hobeln und mit Zimt, Staubzucker (je nach Süße des Apfels) und Zitronensaft abschmecken. Rosinen-Liebhaber fügen auch gerne noch ein paar Früchte dazu.

Gitterkuchen nach Omas Rezept

Das Backrohr auf 160°C Heißluft vorheizen.

Nun wird der Teig halbiert. Eine Hälfte bildet den Boden: auswalken und aufs Blech bzw. wie hier in die Quicheform legen. Mit saurer Marmelade bestreichen. Ich hab dazu Mamas Marillenmarmelade genommen, die hat eine schön fruchtig-säuerliche Süße und harmoniert fein mit dem Apfel-Zimt-Aroma. Dann die Äpfel drauf verteilen und aus der anderen Teighälfte das Gitter wuzeln. 30 Minuten backen.

Gitterkuchen nach Omas Rezept

Für Eilige: Omas Gitterkuchen schmeckt natürlich lauwarm unschlagbar. Wers abwarten kann: der Kuchen bekommt am nächsten Tag durchs Stehen seine typisch-saftige Mürbe.

Gitterkuchen nach Omas RezeptGitterkuchen nach Omas Rezept

Gutes Gelingen!

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