Post aus meiner Küche

Post aus Claudias Küche

Gestern erreichte meine Weihnachtsschickerei Claudia (>> hier anschauen).  Und heute war es auch für mich so weit, denn der Postbote überbrachte Post aus Claudias Küche. Welch´ eine Freude! Sie hat viele verschiedene Köstlichkeiten in mein Päckchen gesteckt! Und noch dazu einen Nikolausstiefel – der gefällt mir ja besonders gut. Woher weiß sie bloß, dass ich ein braves Mädchen bin? ;-O))

Mhmmmm, Weihnachtsmarmelade – mit Kürbis! Köstlich! Freu mich schon aufs Vanillekipferl-Backen – die werden dann dank des Rosenzuckers heuer zu Rosenkipferln! Und dann noch ein Rosengelee! Wie das duftet! Auf die zweierlei Schokoliköre bin ich auch schon gespannt. Werd mir dann gleich ein Stamperl gönnen ;-) Und mir dabei ein Kerzerl anzünden

Claudia hat sich mein Päckchen zum Anlass genommen auch einen Blog ins Leben zu rufen! Na, das freut mich aber! Hier gehts zu ihrem brandneuen Blog: http://tyroleanchef.wordpress.com

Post aus meiner Küche:
Aus der Weihnachtsschickerei

Oh, wie schööön! Mein Weihnachtspakerl hat seine Reise gen Westen hinter sich gebracht. Und Claudia im 550 km entfernten Innsbruck glücklich gemacht, ihr „ein Gefühl wie damals Weihnachten bei Oma“ beschert!

Dass ich auch dieses Mal bei Post aus meiner Küche dabei bin, hab ich ja bereits im Oktober angekündigt
(>> nachlesen). Nach meiner ersten Tauschaktion zum Thema Picknick (mein Picknickkörberl >> ansehen), stand diese Runde – passend zur Jahreszeit – ganz unter dem Motto In der Weihnachtsschickerei.

Very merry white Christmas

Meine Vorstellungen waren bald konkretisiert: Es sollte möglichst festlich weihnachtlich sein. Und weiß! Rezepte waren schnell passende gefunden, denn das Weihnachtsbacken hat bei uns zuhause Tradition.
Ein kurzer Check noch, ob alles histaminfrei ist und los gings!

Ich habe auf Altbewährtes gesetzt und schneeweiße Kokoskugerl nach einem Rezept meiner lieben Schwiegermama gemacht. Außerdem einen Klassiker, nämlich Lebkuchen. Ich liebe diesen Duft – einzig farblich passte er mir nicht ganz ins Konzept. So musste eine weiße Zitronen-Zucker-Glasur her. Als dritte Bäckerei hab ich mich dann für etwas Neues entschieden. Und zwar für schneeweißes Baiser, das ich kurzum mit einem creme-weißen Schokohäubchen versehen habe. Zu guter Letzt wollte ich auch für flüssigen Genuss sorgen. So zauberte ich aus unseren Äpfeln (>> Cox Orange) einen weihnachtlichen Punsch.

Hier ein Überblick über die Köstlichkeiten, die ich für Claudia auf die Reise geschickt habe.



Schneeweiße Kokoskugerl >> zum Rezept

Weicher Lebkuchen mit weißer Zitronen-Zucker-Glasur >> zum Rezept

Schneeweißes Baiser mit Schokohäubchen >> zum Rezept

Weihnachtlicher Apfelpunsch >> zum Rezept

Hach, war das wieder eine schöne Tauschrunde! Diesmal war ich auch etwas entspannter als beim letzten Mal, da sich „Krapferl“ – wie wir im Osten Österreichs das weihnachtliche Kleingebäck nennen – gut vorbereiten und lagern lassen. Somit konnte ich bequem eines nach dem anderen fertigen – und auch schön, in aller Ruhe in Szene setzen.

Auch diesmal wieder das allerherzlichste Dankeschön an meinen wunderbaren Liebsten, der sich „in der heißen Phase“ vor lauter Kochbüchern, Zeitschriften, Notizen und allerlei weihnachtlichen Requisiten kaum mehr zuhause zurecht fand. Und dann aber trotzdem noch mitgeholfen hat, wenn ich etwa beim Kugerlrollen zu ungeduldig war. ;-) Danke, Schatz!

Danke an dieser Stelle auch noch mal an die Mädels von Post aus meiner Küche, Clara, Jeanny und Rike! Die sind übrigens jetzt noch superfleißig und sammeln die weihnachtlichen Köstlichkeiten aller Backbegeisterten auf dem Weihnachtsschickerei-Pinterest-Board.

Ich freu mich jetzt schon auf neue Herausforderungen in der nächsten Runde!

Ich zünd´ schon mal ein Kerzerl an…

Weil´s beim letzten Mal so schön war, hab ich mich heute gleich für die neue Runde Post aus meiner Küche angemeldet. Wurden im August noch Köstllichkeiten zum Thema Lasst uns picknicken ins Körbchen gepackt (hier anschauen), so werden dieses Mal passend zur Jahreszeit Kekse, Stollen und andere weihnachtliche Leckereien unter dem Motto In der Weihnachtsschickerei* auf den Postweg gebracht.

Zur Einstimmung hab ich mir ein Kerzerl angezündet und bin meine Weihnachtrezepte im Kopf durchgegangen. Mhmmm, gleich hatte ich den herrlichen Duft von Nüssen, Zimt und Kardamom in der Nase.

Wie ich beim letzten Mal (nachlesen) schon erzählt hab, gehts darum, Glück zu verdoppeln, indem man es teilt. Ich freu mich drauf und bin gespannt, mit wem ich mich dieses Mal kulinarisch austauschen darf! Das erfahre ich aber erst am 7. November. Eines ist jetzt schon klar: mindestens so spannend wie das Tauschen ist auch das Kennenlernen neuer Menschen – oder wie in meinem Fall einer Muh ;-).

Lust aufs Mitmachen? >> Hier gehts zur Anmeldung!

* Da ich als Österreicherin die Wortspielerei „In der Weihnachtsschickerei“ nicht gleich verstanden hab, musste ich erst googeln. Wer in den weihnachtlichen Ohrwurm reinhören möchte, klickt hier.

Ginger Lime Limonade

Heute wird das allerletzte Rezept aus meinem Picknickkörbchen verraten: Ginger Lime Limonade. Der Sirup lässt sich natürlich auch – jetzt wo´s draußen schon kälter wird – mit heißem Wasser aufgießen und somit als heiße Limo genießen.

Zubereitung

Ingwer schälen, klein schneiden und mit Wasser bei geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten kochen lassen. Limetten- und Zitronensaft zum Ingwersud gießen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag abseihen und dabei den Ingwersud auffangen. Zu 1/2 Liter mit Wasser auffüllen. Mit Zucker aufkochen bis der Zucker sich aufgelöst hat.

Nach dem Abkühlen am besten mit eiskaltem Wasser genießen.

Gutes Gelingen!

>> Rezept als pdf downloaden

Dreierlei Macarons

Ganz besonders stolz bin ich auf meine allerersten Macarons. Gelesen hatte ich ja schon einiges über das hübsche französische Baisergebäck. Auch von den Tücken in seiner Zubereitung! Aber ich ließ mich auch durch die wildesten Schilderungen von Misserfolgen anderer BloggerInnen nicht abschrecken, sondern stürzte mich eines nachts Hals über Kopf in das Abenteuer. Kopfschüttelnd wunderte sich mein Liebster, aber es wollte wohlüberlegt sein, was denn das süße i-Tüpfelchen in Muh´s Picknickkörbchen sein sollte.

Nach meinem ersten Versuch (die weißen im Bild) war ich total überrascht, wie unkompliziert es verlief und wie hübsch und fein die Macarons geworden sind. Schnell war klar, da kann man gern auch mal mutiger werden. Okay, das mit der roten Lebensmittelfarbe hatte ich nicht so wirklich im Griff. Aber in der Dreier-Kombination mit den Kakao-Macarons gefiel mir das intensive Pink-Rot gar nicht mal so schlecht ;-)

Bitte alle Mengenangaben genau einhalten!

Zutaten für ca. 30 Macarons-Hälften

36 g gemahlene Mandeln
66 g Staubzucker
für die braunen Macarons: 6 g Kakao
für die roten Macarons: rote Lebensmittelfarbe in Pulverform
30 g Eiweiß (1 Ei)
10 g Kristallzucker
1 Prise Salz
eventuell ein paar Kokosflocken zum Bestreuen der Oberhälften

Zubereitung

Bereits gemahlene Mandeln mit dem Blender noch einmal so fein wie möglich mahlen und durch ein feines Sieb in eine Schüssel sieben. Staubzucker und rote Lebensmittelfarbe für rote Macarons bzw. Kakao für die braunen dazugeben und sorgfältig vermischen, indem man alles noch einmal ordentlich durchsiebt.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz nicht ganz steif schlagen, Kristallzucker langsam einrieseln lassen und weiter schlagen. Der Zucker soll ganz aufgelöst sein und wenn man das Messer durch den Eischnee zieht, soll der Schnitt sichtbar bleiben.

Nun ganz vorsichtig löffelweise den Eischnee mit der Teigspachtel unter die Mandel-Staubzucker-Masse ziehen. Die Masse muss glänzen und soll ganz langsam von der Spachtel laufen.

Die Backbleche vorbereiten: Backblech umdrehen (so kann man das Backpapier nach dem Backen besser vom Blech ziehen), auf dem Blech kleine Punkte der Masse in die Ecken spritzen und das Backpapier festkleben. Das verhindert bei Umluft das Flattern des Papiers.

Die Masse in einen Dressiersack mit einfacher runder Tülle füllen und möglichst regelmäßig auf das Blech spritzen. Wer Lust hat, bestreut ein paar Macarons-Hälften mit Kokosflocken. Anschließend von unten kräftig aufs Blech klopfen, damit sich die Masse gleichmäßig verteilt.

Die Bleche nun 30 bis 45 Minuten stehen lassen, damit die Macarons antrocknen und ihre charakteristische knusprige Haut bilden. In der Zwischenzeit den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen.

Nach der Trockenzeit die Macarons für 12 bis 15 Minuten backen. Ein Erfolgserlebnis: Nach ca. 5 Minuten bekommen die Macarons „Füßchen“ – dann hat mans schon fast geschafft. Nach Ende der Backzeit die Bleche aus dem Rohr nehmen und die Macarons mit dem Papier vom Blech ziehen und auskühlen lassen – dann lösen sie sich leicht vom Backpapier. Idealerweise ruhen nun die Macarons-Hälften in einer gut verschließbaren Box für 48 Stunden im Kühlschrank – so wird der Kern weich und geschmeidig und außen bleibt die Schale knusprig.

Ganz viel zu lernen gibts >> hier, die Macarons-Schachteln hab ich – äähmm mein Göttergatte – nach
>> dieser Vorlage gebastelt.

Die leuchtend roten Macarons wurden mit meinem Holunder-Apfel-Gelee (>> zum Rezept) finalisiert, für die anderen beiden habe ich eine Weiße Schokolade-Ganache gezaubert.

Weiße Schokolade-Ganache

45 g Schlagobers etwas anwärmen, über 100 g weiße Schokolade Couverture (möglichst klein geschnitten) gießen und mit dem Pürierstab zu einer Crème verarbeiten. Am Schluss ca. 5 dag Butter unterziehen.

Gutes Gelingen!

>> Rezept als pdf downloaden

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