Candid Moments zum Verschenken

Ich freue mich sehr, Euch heute meine brandneuen Gutscheine für Eure Liebsten zu präsentieren.
Wer auf der Suche nach einem Geschenk ist, das besonderen Momenten Dauer verleiht,
findet hier alle weiteren Infos: >> zu den Geschenk-Gutscheinen

Geschenk-Gtscheine

Durch die Weinbars in Venedig

Venedig

Fünf Tage in der Lagunenstadt Venedig liegen hinter uns. Unsere Reise Ende Mai war dank >> Julia besonders genussvoll. Denn wir waren ausgestattet mit der wertvollen Lektüre „Weinbars in Venedig“ von Cornelia Schinharl und Beat Koelliker. Ein kulinarischer Reisebegleiter, der eine sorgfältig und liebevoll zusammengestellte Sammlung an feinen Bàcari – typisch venezianischen Weinbars – präsentiert.

Zur Einstimmung finden sich auch Rezepte für Cicheti im hübsch-gestalteten Buch. Der Überblick über die sechs Sestieri (Stadtbezirke) erleichtert die Orientierung. Und so war es ein Vergnügen, die beschriebenen Orte aufzusuchen, einzukehren und zu verweilen. Sehr hilfreich dabei: Die passende und noch dazu kostenlose >> App am Smartphone.

Venedig

In den Bàcari treffen sich die Einheimischen bei einem Gläschen Wein (ombra), Prosecco oder Spritz. Hier schnattern venezianische Gastgeber, erklären stolz, welche Cicheti sie in den gut gefüllten Glasvitrinen vorbereitet haben. Mein persönlicher Favorit war Baccalà mantecato – Stockfischpüree, das auf einer Scheibe Brot serviert wird. Aber auch die unzähligen anderen Spezialitäten machten das Schlemmen durch die Lagunenstadt zu einem köstlichen Erlebnis. Meist werden die Appetithäppchen traditionell, mancherorts aber auch modern interpretiert. Wie etwa in unserer ersten Weinbar.

Carla statt Florian:
Die Osteria Da Carla

Nur ein paar Schritte vom Markusplatz entfernt, versteckt in einer winzigen Gasse, erwartete uns in der Osteria Da Carla ein freundliches Lächeln und viele hübsch angerichtete Cicheti. Frischkäse mit Erdbeeren und Mohn auf weißer Polenta sowie Thunfischcreme auf schwarzer Polenta und Frittata erfreuten nicht nur das Auge, sondern auch unseren Gaumen. Kleiner Hinweis für alle, die die Carla auch dem Florian vorziehen: Auf dem Lokal steht heute noch der frühere Name des Lokals „Pietro Panizzolo“.

Finden! Osteria Da Carla, Frezzeria, San Marco 1535, www.osteriadacarla.it

Venedig Da Carla

Mein persönlicher Favorit:
Die Trattoria da Fiore

In der Trattoria da Fiore im Viertel San Marco hat man das Gefühl, ganz nah dran zu sein am echten Venedig. Dem Venedig der Venezianer. Oft genügt schon ein Blick zur Schank und das passende ombre (Glas) wird ein- bzw. nachgeschenkt. Es wird getrunken, gegessen und geplaudert. Und wir freuen uns, mittendrin zu sein. Und bestellen noch ein Baccalà, das ich übrigens nirgends besser gegessen habe. Ah, da kommen gerade frisch zubereitete Polpette (frittierte Fleisch-, Fisch- oder Gemüse-Laibchen). Da nehmen wir doch auch gleich eins. Wen wundert’s, dass wir kein Abendessen mehr brauchen?

Finden! Trattoria da Fiore, Calle delle Botteghe, San Marco 3461, www.dafiore.it

Venedig-Da-Fiore2

Beim Mercato di Rialto:
Die Osteria All’Arco

Die Osteria All’Arco liegt im Viertel Rialto, gleich beim Fisch- und Gemüsemarkt Mercato di Rialto. Ganz den Venezianern gleich nahmen wir schon am späten Vormittag Platz auf einem der vier kleinen Tische auf der Gasse, um mit der Sonne im Gesicht Prosecco, Vino di casa und unsere ersten Cicheti zu probieren. So lässt sichs leben!

Finden! Osteria All’Arco, Calle Arco, San Polo 436

Venedig-All-Arco Venedig-All-Arco2 Venedig-All-Arco3

In der Enoteca:
Die Cantina Già Schiavi

Im Viertel Dorsoduro liegt die Cantina Già Schiavi. Die Regale sind voll mit Weinen und anderen edlen Fläschchen. Die Cicheti genießt man hier entweder an der Bar oder draußen auf der Kaimauer. Besonders hübsch und köstlich: Crostini mit Eiermayonnaise und getrockneten Blütenblättern.

Finden! Cantine del Vino Già Schiavi, Ponte San Trovaso, Dorsoduro 992

Venedig Gia SchiaviVenedig- Gia-Schiavi2 Venedig- Gia-Schiavi

Mit Blick in die Gondelwerft:
Die Osteria Alsquero

Gleich ein paar Schritte weiter in der Osteria Alsquero erfreut man sich beim direktem Blick in die gegenüberliegende Gondelwerft. Die Crostini mit Thunfisch und aromatischen Rotweinzwiebeln mundeten sehr. Ebenso der Prosciutto mit cremigen Champignons.

Finden! Osteria Alsquero, Fondamenta Nani, Dorsoduro 943/944, >> Website

Venedig Alsquero
Venedig Alsquero
Venedig- Alsquero

Abendessen im letzten Winkel Venedigs:
Die Osteria Al Portego

Versteckt im verwinkelten Gassengewirr Venedigs gar nicht so leicht zu finden, sollte die Osteria Al Portego unser abendliches Ziel zum Essen sein. Die Speisen, fein säuberlich auf einer großen Kreidetafel präsentiert, musste uns die liebe Kellnerin zwar erst übersetzen, doch dann fanden wir schnell das Passende. Die Spaghetti mit Meeresfrüchten waren großzügig bemessen und schmeckten köstlich.

Finden! Osteria Al Portego, Castello 6014, Corte Spechiera

Venedig Al Portego

Auf einen Sundowner!
In die Osteria Al Timon

In der Osteria Al Timon im Viertel Cannaregio gehts trubelig zu. Am besten kommt man abends zum Sundowner hier her. Dann lässt sich der Tagesausklang mit einem Gläschen und einer feinen Auswahl an Cicheti (um jeweils 1 Euro) besonders schön zelebrieren.

Finden! Osteria Al Timon, Cannaregio 2754

Venedig Al Timon

Abendessen bei der Witwe:
In der Osteria Allo Vedova

„Richtig“ Abendessen waren wir auch. Nicht jeden Tag – das hätte wohl unsere Hosen gesprengt. :-) Die Osteria Allo Vedova ist ein Bacaro mit angeschlossenem Ristorante, in dem traditionelle venezianische Küche geboten wird. Wir probierten Pasta und Polenta und können beides empfehlen.

Finden! Osteria Allo Vedova, Cannaregio 3912, Calle del Pistor

Venedig Alla Vedova

Venedig, wir kommen wieder!

Gerne hätten wir noch mehr der im Buch präsentierten Adressen besucht und uns durchgekostet. Aber so freuen wir uns nun schon auf unseren nächsten Besuch. Denn eines ist jetzt schon klar: Wir kommen bestimmt zurück!

Venedig

Nora & Andreas

Nora & Andreas

Gestern hatten wir ganz lieben Besuch von Nora und ihrem Lieblingsmann Andreas. Die Bilder, die ich Euch heute von den beiden Süßen zeige, sind bereits vor ein paar Wochen entstanden. Da haben wir nämlich Rollen getauscht und standen mit unseren Liebsten gegenseitig vor der Kamera. Als Fotografinnen müssen wir ja schließlich wissen, wie sich unsere Kunden fühlen. ;-)

Es hat mich sehr gefreut, dass ich Nora dann schließlich soweit hatte, auch mal die Kamera zur Seite zu legen und mich arbeiten zu lassen. Und so ist es mir gelungen, die ersten Bilder der Beiden als Paar zu machen – und das, wo sie doch schon viele Jahre lang glücklich miteinander sind.

Wer jetzt denkt, es sei ein Leichtes für uns gewesen, als Fotografinnen die Seiten zu wechseln, dem sei auch noch verraten: Es war für uns beide gar nicht so einfach, vor der Linse zu stehen. Da nahmens unsere Männer und auch das Airdale-Mädchen Elly schon deutlich gelassener. Danke, Ihr Lieben, dass ich die Bilder hier zeigen darf. :-*

Nora & Andreas










Nora & Andreas





Nora & Andreas



Nora & Andreas

Nora & Andreas

Waldviertler Schuhselbstbaukurs:
Wenn mein Liebster Schuhe macht…

Heute gibts eine Premiere! Denn heute darf mein Liebster hier am Blog zu Wort kommen. Wer mir auf Instagram oder Twitter folgt, weiß vielleicht, dass wir vor ein paar Wochen gemeinsam im Waldviertel waren. Endlich war es Zeit zum Waldviertler Schuhe-Selbermachen in der GEA-Akademie in Schrems.

Soviel sei bereits jetzt verraten: Es waren drei sehr arbeitssame Tage für meinen Liebsten, in denen ich ihn stückchenweise mit meiner Kamera begleitet habe. Die meiste Zeit über ließ ich aber die fleißige Truppe ungestört werkeln und machte mich auf, das Waldviertel zu erkunden. Aber genug der vielen Worte, nun darf mein Liebster erzählen.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Schuhwerkstatt im Waldviertel – ein Erfahrungsbericht.

Freitag Nachmittag ist es endlich soweit. Wir sind auf dem Weg nach Schrems in die GEA-Akademie, um an diesem Wochenende eigene Schuhe selbst zu machen. Nach 3-stündiger Anfahrt ins entlegene Waldviertel biegen wir auf ein altes, etwas verlassen wirkendes Industriegelände ein. Man hat erstmals ein Gefühl, was hier wohl ohne Heini Staudingers Waldviertler-Werkstatt wäre.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Freundlich werden wir empfangen und uns das funktionelle, aber sehr hübsche Zimmer (komplett mit GEA-Möbeln bestückt) gezeigt. Dann gibts noch rasch kaltes Abendbuffet mit Spezialitäten aus der Region, denn in einer Stunde gehts bereits los mit dem Kurs.

Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs

Gleich zu Beginn werden unsere bestellten Schuhgrößen nochmal zur Sicherheit kontrolliert und Meister Toni Schuster (sic!) führt noch kleine Anpassungen an unseren Leisten (das ist ein „Plastikfuß“, über den der Schuh in weiterer Folge gespannt wird) durch.

Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs

Wir sitzen mitten in der Schuhproduktionshalle auf (natürlich) GEA-Hockern um zwei relativ kleine Tische herum, unser Werkzeug in einer Schachtel und lauschen – bei einem Glaserl Sekt – gespannt der Erklärung, wie die einzelnen Zangen heißen und benutzt werden.

Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs

Wir dürfen gleich mal zur Übung unseren Leisten mit Nägeln bestücken, um ein Gefühl für die einzelnen Zangen (mit denen genagelt wird) zu bekommen.

Waldiertler SchuhmacherkursWaldiertler Schuhmacherkurs

Nebenbei gibts etwas Materialkunde, und man wundert sich, wieso Schuhe nicht ein Vielfaches des Ladenpreises kosten.

Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs

Dann gehts an unsere eigenen Schuhe, die exakt nach Bestellung bereits als fertiggenähtes „Oberteil“ und drei separate Sohlen vor uns liegen. Der erste Eindruck war fast etwas enttäuschend: Da bleibt ja kaum mehr Arbeit zum Selbermachen über. Allerdings wurden wir schon vor dem Kurs darauf hingewiesen, dass das Wochenende sehr arbeitsintensiv ausfallen wird – und das war es dann auch.

Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs

Das Leder wird vorne noch für die Schuhkappe mit Leim eingestrichen, der Leisten von den Nägeln befreit, die Brandsohle (das ist die, auf der wir im Schuh stehen plus die „Polsterung“ darunter) wird auf den Leisten getackert und mit Zahlen beschriftet.

Waldiertler SchuhmacherkursWaldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler SchuhmacherkursWaldiertler Schuhmacherkurs

Der erste Abend klingt in gemütlicher Runde noch bei einem Glas Schremser Hanfbier aus.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Am zweiten Tag gehts nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet an die Arbeit. Heute wird das Oberleder mit einer Zange unter ziemlichem Kraftaufwand über den Leisten mit der Brandsohle gezogen und an der Unterseite festgenagelt. Ein etwas mulmiger Moment, macht man doch Löcher in das wunderhübsche Leder. Jetzt wird auch klar, warum wir mit der Zange nageln – man müsste sonst permanent Werkzeug wechseln!

Erstmals merkt man auch, dass der sehr klein wirkende Arbeitsplatz vollkommen reicht, wird doch der Schuh großteils zwischen den eigenen Beinen fixiert.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Nachdem der linke Schuh bereits Formen angenommen hat, ist nun der Rechte dran. Ja, man soll nicht vergessen: Schuhe machen bedeutet immer doppelte Arbeit!

Waldiertler Schuhmacherkurs

Nachdem beide Leisten nun mit dem Oberleder bespannt waren, kommen nochmals (fast) alle Nägel heraus. Das Spiel mit Leder über den Leisten ziehen wiederholt sich nochmal mit viel mehr Nägeln, zwischendurch mal leimen und nun wird auch das Leder an der Schuhkappe schrittweise mit dem Hammer in Form gebracht und weich geklopft, bis letztendlich eine schöne, gleichmäßig runde Schuhspitze entstanden ist.

Gefühlte Stunden später, kräftig gestärkt vom Mittagessen und dem einen oder anderen blauen Finger mehr stehen sie nun vor uns: wunderschöne, gleichmäßig ohne Falten gespannte Schuhe mit Spikes an der Sohle. :-)

Waldiertler Schuhmacherkurs

Aber was wird jetzt eigentlich genäht? Die Überraschung des Tages: ALLE Nägel kommen jetzt raus und das vorher mühsam über den Leisten nach innen gespannte Leder wird nun nach außen „geklappt“ und in Teamarbeit exakt auf die „Zwischensohle“ geleimt.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Mittlerweile ist Abendessenszeit und in einer Abendsitzung starten wir noch das Vernähen des Oberleders mit der Zwischensohle. Dazu wird der Schuh mit dem Knieriemen am Oberschenkel fixiert, mit einer Ahle jedes Loch vorgestochen und dann gegengleich der Zwirn mittels zwei Borsten von oben und unten vernäht. Das im Abstand von ca. 7 mm und bevorzugt gleichmäßig.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Wir nähen bis uns die Kräfte in den Fingern verlassen (nach ca. einem halben Schuh) und stoßen mit dem einem oder anderen Schremser doch etwas erschöpft auf ein gelungenes Tagwerk und den Sieg von „Conchita Wurst“ beim Songcontest an.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Letzter Tag beim Schuhmacherworkshop. Der Tag beginnt wie er aufgehört hat. Ostinativ Loch mit Ahle stechen, Zwirn gegengleich durchfädeln und straff ziehen. Fast schon meditativ. Zwischendurch immer wieder schmerzende Finger, kein Ende in Sicht. Aber ein Schuh, auf den man mit jedem Stich etwas stolzer wird.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Mittagessen gibts nachdem beide Schuhe fertig genäht und mit der untersten Sohle verleimt sind. Das haben wir uns verdient.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Der Nachmittag dient nur mehr dem Feinschliff, bei dem wir tatkräftig von Toni unterstützt werden. Zuschnitt der Sohle, kleine Nachklebearbeiten, Leder weichklopfen, putzen, imprägnieren, Schnürsenkel einfädeln und Leisten aus dem Schuh nehmen.

Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler Schuhmacherkurs Waldiertler Schuhmacherkurs

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auf den wir alle so gespannt hingearbeitet haben. Wir schlüpfen erstmals in unsere selbst gemachten Schuhe – für mich ein ehrwürdiger Moment! Wir alle sind stolz auf das, was wir gemeinsam geschaffen haben!

Danke, Toni, für Deine Geduld, Deinen Witz und Dein nie endendes Vertrauen in unsere bunte Truppe!

Waldiertler Schuhmacherkurs
Waldiertler SchuhmacherkursWaldiertler Schuhmacherkurs

Randnotizen

Heini Staudinger hat es mit seiner GEA-Werkstatt geschafft, in einer verkehrstechnisch schlecht erschlossenen, wirtschaftlich eher trostlosen Gegend ein wirklich nachhaltiges und vielfältiges Projekt zu starten und Arbeitgeber für mittlerweile 170 Menschen zu sein. Man merkt an vielen Kleinigkeiten den Wert des Betriebes. Am Samstag war der Verkaufsraum des angeschlossenen GEA-Shops voll mit Kunden, die nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zu Führungen durch die Werkstatt kommen und diesen als Start für einen Ausflug in die nähere Umgebung nutzen.

Die MitarbeiterInnen fühlen sich als Teil des Unternehmens und versprühen den Charme der Freude an ihrer Arbeit. In der Küche direkt neben dem Buffet bereiten junge Menschen (offensichtlich Lehrlinge) mit viel Verantwortung und Freude die Speisen zu. Und der Chef ist das ganze Wochenende im Betrieb präsent, isst mit dem Personal gemeinsam und hat auch ein freundliches Lächeln über, wenn sich am Kursbeginn die halben Teilnehmer verlaufen und irrtümlich in sein Büro einmarschieren und mitten in eine Besprechung platzen.

Mit den parallel stattfindenden Workshops war die GEA-Akademie das ganze Wochenende über voll belegt und brachte mehr als einmalige Wertschöpfung in die Region. Denn die Gegend bietet auch abseits von Waldviertler und Schremser Brauerei noch viele interessante Sehenswürdigkeiten, die es beim nächsten Besuch in Schrems mit meinen neuen selbstgemachten Waldviertlern zu entdecken gibt.

Waldiertler Schuhmacherkurs

Mein Tag beim FoodCamp 2014

FoodCamp Wien 2014

Vorletzten Samstag war ich beim dritten FoodCamp im eleganten Wiener Palais Sans Souci geladen. Organisiert wurde die größte deutsche Foodblogger Konferenz auch diesmal wieder von Dani Terbu und Nina Mohimi von The Coolinary Society.  Nach bereits zwei erfolgreichen FoodCamps und dem 1. Baking Atelier letzten Herbst (bei dem ich auch >> dabei sein durfte) war der Event diesmal jedoch mit über 100 TeilnehmerInnen der wohl bisher größte. So wurde nun in verschiedenen Sessions einen ganzen Tag lang gemeinsam geschnippelt, geplauscht und gegessen.

Wieder bot das zauberhafte Palais Sans Soucis einen besonders stimmungsvollen Rahmen für diesen Event. Auf den ersten Blick zwar nicht koch- und backtauglich. Doch die Organisatorinnen haben mit Unterstützung der vielen Sponsoren alle Hebel in Bewegung gesetzt, um in diesem außerordentlichen Ambiente den richtigen Ort auch für diese Art von Event zu schaffen. Alleine der logistische Aufwand war beachtlich! Aber alles der Reihe nach.

FoodCamp Wien 2014

Los gings mit einem gemütlichen Ja! Natürlich Bio-Brunch. Schon die erste Gelegenheit, neue Blogger kennen zu lernen und auch bekannte Gesichter wieder zu sehen. Noch ein kurzer Check, was uns an diesem Tag erwartet…

FoodCamp Wien 2014

…und dann gings auch schon in die erste gemeinsame Session: Curry Up mit Jürgen Liechtenecker / Goldschwarz.

FoodCamp Wien 2014FoodCamp 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Duftende Gewürze von der Pfefferei.

FoodCamp Wien 2014

Natürlich wurde das am Vormittag gemeinsam Fabrizierte beim Mittagessen genossen. Neben „unserem“ Rotem Linsen-Curry gabs knusprigen orientalischen Reis von Parvin Razavi / thx4cooking und selbstgemachten Tofu von Elisabeth Fischer.

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014
FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Wer vom Mittagessen noch nicht satt war, konnte auch noch Marmeladen von Zero Waste Jam, Fleischliches von Porcella, Pestos vom Biohof Adamah und Öle der Ölmühle Fandler verkosten.

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014
FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014FoodCamp Wien 2014FoodCamp Wien 2014

Gut gestärkt gings dann gleich in den ersten Teil der Nachmittagssessions.

FoodCamp Wien 2014

Alexandra Palla kündigt den AMA Food Blog Award 2014 an.

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Beeindruckte mich am meisten an diesem mit Programm prall gefüllten Tag: Der Food-Fotograf Thomas Schauer. Er lebt und arbeitet in Wien und New York – je nach Land und abhängig vom Kunden fotografiere er auch unterschiedlich und entwickle einen eigenen Bildstil.

Meine Frage nach seinem in den letzten 25 Jahren angesammelten „Props“ (Requisiten) beantwortete Thomas so: „In Wien haben wir ein sehr großes Lager, in New York gibts hingegen Läden, die Props verleihen.“ – Wie spannend! Und wie das meinen Liebsten freuen würde, dachte ich mir heimlich. Denn mein „Prop-Lager“ zählt mittlerweile auch schon (viel zu viele?) Stücke…

Sympathisch: „Ich arbeite mit echten Speisen, ganz natürlich! Es soll schon so aufgenommen werden, dass es passt und möglichst wenig am Computer nachgebessert werden muss.“ – Ganz meine Rede! Immerhin wird bei uns auch alles gegessen, was >> hier auf dem Blog zu sehen ist. ;-)

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Bunt und köstlich: Maria Baumgartner mixte am Nachmittag Maria’s Wilde Smoothies.

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014FoodCamp Wien 2014

Mhmmm, schon wieder gabs zu essen: Diesmal glutenfreien Kuchen von Alexandra Haderer / kamehl.at mit Kaffee vom Espresso Mobil.

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014
FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Am Nachmittag nutze ich die Gelegenheit, von Conny / In a jelly jar ein paar Tipps zum Mediakit zu bekommen.

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Ich Glückspiltz hab dann auch noch eine Kostprobe der frisch zubereiteten Pasta von Sonja und Oliver / Compliment to the Chef ergattert. :-)

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Nach so viel Arbeit war´s dann endlich Zeit zum Anstoßen! :-)

FoodCamp Wien 2014 FoodCamp Wien 2014

Und zu guter Letzt: Hier mein neuer Airfryer von Philips – Danke! Danke an die lieben Organisatorinnen Dani & Nina & die vielen Sponsoren! Euer FoodCamp war ein voller Erfolg! Ich hab viel Neues gehört, gekostet und auch mitgenommen (im doppelten Sinne ;-)).

FoodCamp Wien 2014

Viele weitere Berichte gibts natürlich auch bei den anderen Foodbloggern. Zum Überblick:
>> www.foodcamp.at

Und hier noch ein paar Eindrücke, die auf Instagram zum Hashtag #bakevie gepostet wurden:
>> Instagram #foodvie

Hier gehts zu meinem Beitrag vom Baking Atelier im Herbst 2013
>> Mein Tag beim Baking Atelier 2013

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