Köstliches

Chilliges Kirschen-Chutney

Soooo viele Kirschen am Baum! Grund genug, auch mal mutig zu sein und etwas Neues auszuprobieren.
Nach kurzem Einlesen in Kochblogs und auf Rezept-Plattformen kreierte ich kurzum mein eigenes Rezept.

In den Topf kamen ca. 1 Kilogramm entkernte Kirschen, ca. 10 dkg Zucker,  fein geschnittener Ingwer (etwa daumengroß), 3 fein geschnittene Schalotten, ein guter Schuss Aceto Balsamico, Salz, Pfeffer, Chili, Cayennepfeffer und ein Zweig Rosmarin. Nach einer guten Stunde Dahinköcheln gings ans Abschmecken. Wie scharf darfs denn sein? Die Feinabstimmung überließ ich meinem Göttergatten.

Ist der gewünschte Schärfegrad erreicht, dann gehts durch die Flotte Lotte. So erreicht man eine besonders zart-geschmeidige Konsistenz. Ein bisserl mühsam und am Ende bleibt dann doch nicht allzu viel übrig, aber es lohnt sich.

Nach dem Abfüllen gut verschließen und auf den Kopf stellen, damit sich ein Vakuum bildet.
Wir essen Chutney am liebsten zu Käse. Es passt aber auch gut zu Steak, Wild oder Gegrilltem.
Schade eigentlich, dass es nur für 4 kleine Gläser reichte…

>> Zum Nachlesen: Kirschenmarmelade

Mit Liebe gemacht: Kirschenmarmelade

Schön, endlich sind die Kirschen in unserem Garten rot und reif! Zeit zum Ernten, um daraus wieder köstliche Kirschenmarmelade zu zaubern.


Nach der Ernte gings gleich ans Entkernen. Ich habe ca. 1 Kilo entkernte Kirschen verarbeitet. Leicht mit dem Pürierstab zerkleinern, dann 1/2 Kilo Bio-Gelierzucker 2:1 dazu, den Saft von insgesamt 2 Zitronen und einen Schuss Rum in den Topf. Kirschen harmonieren auch gut mit Kardamom – davon hab ich auch noch ein bisschen hineingemischt. Vorsicht: lieber 2x kosten und nachwürzen, um dem Ganzen nicht eine zu dominante Kardamom-Note zu verleihen.

Die Kirschmasse nun ordentlich pürieren und ca. 5 Minuten sprudelnd aufkochen lassen – umrühren nicht vergessen! Gelierprobe machen: Einige Tropfen auf einen kalten, glatten Teller geben. Wird diese Probe beim Erkalten fest, ist die Marmelade fertig – dann in saubere Gläser füllen, Deckel in Rum desinfizieren, sofort das frisch gefüllte Glas verschließen und auf den Kopf stellen.

Mit Liebe gemacht und schön verpackt: unsere Kirschenmarmelade 2012.

Durchs Weinviertel

Durchs frühsommerliche Weinviertel radelten wir zum Heurigen Martinshof in Neusiedl an der Zaya.
Mhmmm, nach 10 Kilometern Bewegung schmeckts gleich noch mal so gut!



Feines Focaccia

Nach unserem Ligurien-Urlaub im Jahr 2006 (Fotos dazu gibts hier anzuschauen) haben wir unzählige Male Focaccia gebacken. Das ligurische Fladenbrot mit seinen typischen Vertiefungen wird aus Hefeteig gemacht und vor dem Backen mit Olivenöl und Salz gewürzt. Natürlich sind der Fantasie aber keine Grenzen gesetzt. Wir haben nun ein ganz neues Rezept ausprobiert, das wir auf dem Backeifer-Blog gefunden haben.

Wir habens fast Rezept-getreu nachgebacken, jedoch einfach Universalmehl und statt Trockenhefe einen halben Würfel frischer Hefe genommen. Den Parmesan haben wir ganz weggelassen, dafür mit Rosmarin gewürzt. Unsere Gäste und auch wir waren davon überzeugt. Nachbacken lohnt sich! Hier unser Rezept.

Zutaten für 12 Stück

500 g Universalmehl
1 TL Salz
½ Würfel Hefe
50 ml Olivenöl
300 ml lauwarmes Wasser
1,5 EL Honig
etwas Olivenöl
grobes Meersalz
1 Glas Oliven
1 Glas in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten
1 Zweig Rosmarin

Zubereitung

500 g Mehl, 1 TL Salz und ½ Würfel in etwas warmen Wasser aufgelöster Hefe in einer Schüssel vermengen. 50 ml Olivenöl, 300 ml lauwarmes Wasser und 1,5 EL Honig dazu. Mit Knethaken zu einem homogenen Teig mixen. Mit bemehlten Händen auf der ebenfalls bemehlten Arbeitsfläche noch einige Minuten weiterkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, einfach noch ein bisschen Mehl dazu geben. Passt die Konsistenz, dann lässt man den Teig an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen.

 

Nun den Teig in ca. 12 Stücke teilen, flach drücken und gleich direkt am mit Backpapier ausgelegten Backblech nochmals 30 Minuten gehen lassen. Jetzt den Backofen auf ca. 200°C Umluft vorheizen.

 

Nach dem 2. Gehenlassen werden nun mit einem Spieß die fürs Fociacca typischen Löcher in den Teig gestochen. Wer´s schlicht mag, beträufelt die Stücke mit Olivenöl, streut grobes Salz darüber und ab ins Rohr (ca. 15 Minuten). Wir haben die Variante mit Olivenstücken, in Öl eingelegten Tomaten und Rosmarin probiert.

Gutes Gelingen!

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Apfelkuchen mit Streuseln

Mhmmm, hier unser Lieblings-Apfelkuchen-Rezept. Danke für die Inspiration an Bärenmama.

Zutaten

225 g Butter
225 g Braunen Zucker
300 g Mehl
1 Packerl Vanillezucker
1 Packerl Backpulver
50 g Maizena
3 Eier
6 Äpfel
1 Zitrone
Zimt

Zubereitung

Für den Boden 100 g weiche Butter mit 100 g braunem Zucker und 1 Packerl Vanillezucker mixen.
150 g Mehl, 1 Teelöffel Backpulver und 50 g Maizena sieben und unter die Butter-Masse heben.
Zum Schluss noch 3 Eier und Zitronenzesten mit der Masse verrühren.
Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form (unsere ist in etwa 34×23 cm) streichen.

6 Äpfel schälen und entkernen, in Spalten schneiden und auf dem Teig verteilen.

Für die Streusel 150 g Mehl, 125 g weiche Butter, 125 g brauner Zucker, 1 Packerl Vanillezucker
und 1 Prise Zimt mixen. Mit der Hand grob über die Äpfel verteilen.

Für ca. 45 Minuten auf 180°C Ober- und Unterhitze backen.

Gutes Gelingen!

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